Montag, 10. Februar 2014

Steganographie - Lange Texte in JPG-Dateien verstecken

Heute möchte ich mich mal mit einem Video zu Wort melden.

In letzter Zeit habe ich immer wieder mal einen Blick auf die Themengruppe der Kryptologie geworfen. Dabei ging es um Verschlüsselungssysteme und Ähnliches. Besonders angetan hat es mir der Bereich der Steganographie.
Was das ist, habe ich neben vielem anderem im Video kurz erklärt und wer es genau wissen möchte, kann unter dem Link in der Wikipedia nachschauen.

In dem untenstehenden Video erkläre ich, wie man große Textmengen sehr unauffällig in JPG-Dateien verstecken kann.
Jetzt möchte ich aber gar nicht lange um den heißen Brei herum reden.
Viel Spaß mit dem Video!

Hier der Link zum Download von Notepad++ und dem Plugin.
Für Linuxer heißt das Programm Bless Hex Editor.

Wer auch noch den Ausgangstext codieren möchte, braucht dazu eigentlich nur ein Schreibprogramm. Mit der Funktion suchen und ersetzen, lassen sich schöne Spielereien machen.

Man hat zum Beispiel den Ausgangstext:
Dieser Text ist nur für den Empfänger bestimmt.
Wenn man jetzt einzelne Buchstaben mit Buchstabengruppen ersetzt, erhält man einen verschlüsselten Text.
In dem Fall ersetze ich:
E = öglüam
I = $%)(//

Als Ergebnis erhält man:
D$%)(//öglüamsöglüamr Töglüamxt $%)(//st nur für döglüamn öglüammpfängöglüamr böglüamst$%)(//mmt.
Das ist jetzt nur die Ersetzung von zwei Buchstaben. Natürlich würde man tatsächlich mehr nehmen. Wenn man aus dem jetzt entstandenen Text noch einmal Buchstaben herausnimmt und diese wie eben maskiert, muss Jemand schon richtig lange grübeln, bis er auf die Lösung kommt. Dies kann man beliebig tief staffeln. 
Noch schwieriger wird es, wenn man den Text ohne Lücken zwischen den Worten schreibt.
In Kombination mit der PGP-Verschlüsselung für E-Mails, wird die Geschichte richtig spannend.

Wen man jetzt meint, dass ich etwas zu verbergen hätte, stimmt dies natürlich. Ich schreibe nicht alles von mir ins Internet.
Wer aber denkt, ich hätte geheime Informationen, die man schmuggeln müsste, befindet sich auf dem sprichwörtlichen Holzpfad.
Mich hat an der ganzen Geschichte lediglich die Machbarkeit interessiert. Mit Sicherheit kommen mir in der Zukunft noch mehr derartige Ideen,
denn ich finde das Thema insgesamt sehr spannend. Sollte ich etwas Interessantes finden, lasse ich von mir hören.

André Hoek

Keine Kommentare:

Kommentar posten