Freitag, 29. August 2014

Shogi

Seit wir Daheim keinen Fernseher mehr benutzen, sind wir mehr und mehr dazu übergegangen, uns die Freizeit mit einem Buch oder mit dem spielen verschiedenster Spiele zu vertreiben.
Zu unseren Favoriten zählen Kartenspiele wir Poker, Rommé oder auch Gin-Rommé. Daneben haben wir eine Spielekonsole mit etwa 100 verschiedenen Spielen und dazu noch diverse Brettspiele wie Backgammon, Go oder auch Schach.

Eigentlich kam ich mehr aus Zufall zum Shogi.
Als ein Bekannter von mir Japan besuchte, bat ich ihn mir ein Go-Spiel mitzubringen. Da mein Bekannter allerdings in die Kategorie "Zerstreuter Professor" fällt, hatte dieser nicht richtig zugehört und stand nun in Japan im Laden und wusste nicht mehr welches Spiel er nun nehmen sollte. Zur Sicherheit kaufte er zwei. Ein Go- und ein Shogi-Spiel.

Asiatische Spiele haben es mir schon seit einiger Zeit angetan. Allen voran ist hier das Spiel Go zu nennen. Doch wenn ich ehrlich bin, fehlte mir irgendwie der Zugang zu diesem Spiel. Im Klartext habe ich fast jedes Spiel verloren, dass ich je gespielt habe. Und dies trotz des Lesens und Auswertens von verschiedenen Lehrbüchern und der Möglichkeit ein umfangreiches Lehrprogramm mit Übungsmöglichkeiten auf meiner Spielekonsole zu durchlaufen. Manches im Leben geht eben einfach nicht.

Beim Schach kann man zum Beispiel zu einem guten Spieler werden, wenn man viel und regelmäßig spielt und trainiert. Hier ist im Besonderen das Üben von Eröffnungen und Endspielsituationen sehr hilfreich. Im Schach hatte ich es mal mit viel Mühe zu einer ELO-Zahl von 1.400 Punkten gebracht. Allerdings begann ich mich nach einiger Zeit mit dem Spiel zu langweilen. Es war mir irgendwie zu statisch (tut mir leid liebe Schachfreunde) und auch teilweise viel zu anstrengend. Von einem gemütlichen und unterhaltsamen Spielen, kann ab einem bestimmten Level nicht mehr geredet werden. Außerdem war mir irgendwann das ewige Üben einfach zu viel.
Natürlich muss man beim Shogi auch üben und trainieren, allerdings trainiert man beim Shogi mehr die Spiel-Kreativität als Standardsituationen.
Eigentlich kann man Shogi und Schach nur begrenzt miteinander vergleichen. Shogi ist viel mehr als Alternative zum Schach zu sehen.

Nachdem ich, wie oben beschrieben, zu einem Shogi-Spiel kam wie die Jungfrau zum Kinde, wollte ich natürlich wissen, was genau ich denn da genau in meiner Spielesammlung stehen hatte. Wie immer wenn ich etwas nicht weiß, schaute ich als erstes in der Wikipedia nach und verschaffte mir dort einen groben Überblick.
Ich musste feststellen dass es einige Überschneidungen mit dem westlichen Schach gab, aber auch das andere Sachen grundlegend anders funktionieren. Dies liegt vor allem im Ursprung des Schachspiels und seiner weiteren Entwicklung begründet.

Über die genaue Entwicklung des Schachs gibt es mehrere Erklärungen. Ich gebe hier mal die Wahrscheinlichste wieder.
Ursprünglich stammt Schach wohl aus Indien. Dort wird aber eine Variante mit Würfeln gespielt.
Ausgehend von dort trat das Spiel seinen Siegeszug in zwei Richtungen an. Einmal in eine westliche die über Arabien, das nördliche Afrika, Spanien und Frankreich bis nach Mitteleuropa führte und einmal eine östliche Route. Diese lief über China, Korea bzw. Birma und Malaysia bis nach Japan.
Auf seinem Weg durch die Zeiten und Kulturen nahm das Spiel letzten Endes die Form an, die heute jeweils gebräuchlich ist.

Wer das erste Mal vor einem Shogi-Brett sitzt, stellt sofort den augenfälligsten Unterschied zum Schach fest. Shogi spielt man auf einem Brett mit neun Feldern in Breite und Tiefe. Beim Schach sind es die bekannten 8x8 Felder.

Der nächste große Unterschied sind die Spielfiguren. Einige, wie der König, der Turm, der Läufer, die Springer und die Bauern sind die Gleichen, wie beim normalen Schach. Sie ziehen auch in gleicher Weise. Lediglich der Springer ist geringfügig anders, denn er kann nur schräg nach vorn (nicht schräg zur Seite) und nicht mehr zurücksetzen. Wenn dieser am oberen Rand des Brettes angekommen ist stellt dies aber kein Problem dar, da dieser dort in eine andere Figur umgewandelt werden kann. Dazu aber mehr im Abschnitt Figurenumwandlung. Ebenso hat man im Vergleich zum Schach statt zweien nur einen Läufer und einen Turm.
Zusätzlich zu den eben genannten gibt es Figuren, die man im normalen Schach nicht kennt. Zu nennen sind die Silber- und Goldgenerale und die Lanze.

Unterschiedliche Farben der Figuren wie beim Schach, gibt es beim Shogi nicht. Obwohl man von einer weißen und schwarzen Seite spricht. Um die Steine der jeweiligen Seite auseinander halten zu können, sind die Steine fünfeckig mit einer kleinen Spitze vorn. Zeigt diese Spitze nach vorn, sind es die eigenen Steine und umgekehrt.

Das es beim Shogi keine Farben für die Figuren gibt hat auch einen besonderen Grund.
Geschlagene Steine des Gegners können als eigene Steine wieder in das Spiel eingesetzt werden. Und dies in fast beliebiger Stelle des Spielbretts. Hierdurch erreicht Shogi eine hohe Komplexität, die im Vergleich zum Schach wesentlich schwerer zu berechnen ist. So kann es während eines Spiels passieren, dass trotz geschlossener Linien, der Gegner plötzlich von hinten über die eigenen Reihen herfällt. Aus diesem Grund muss man beim Shogi mit viel mehr Kreativität und mehr "aus dem Bauch heraus" spielen, während man beim Schach auf gelernte Standardlösungen zurückgreift.

Wie funktioniert eine Figurenumwandlung?
Die jeweils letzten drei Reihen eines Shogi-Brettes sind die Umwandlungszonen. Wenn ich zum Beispiel einen Bauern in diese Zone meines Gegners bekomme, kann (nicht muss) ich diesen in einen Goldgeneral mit wesentlich mehr Schlagkraft umwandeln.

Grundsätzlich lassen sich alle Figuren, bis auf den König, in Goldgenerale verwandeln. Eine Ausnahme stellen Turm und Läufer dar. Diese behalten ihre ursprünglichen Zugmöglichkeiten und können zusätzlich auf den Felder neben, über oder unter ihnen setzen und schlagen.

Die Umwandlung ist immer optional und kann sowohl beim Hinein- und beim Heraussetzen,  in und aus der Zone vollzogen werden.
Eine Ausnahme besteht beim Wiedereinsetzen von Figuren in die Umwandlungszone. Eine solche Figur hat zunächst ihre normalen Eigenschaften und kann erst beim nächsten Zug umgewandelt werden.
Eine weitere Möglichkeit eine Figur umzuwandeln ist, wenn man eine geschlagene Figur des Gegners in der eigenen Umwandlungszone einsetzt und diese von dort heraus zieht.

Die Figuren im Shogi
Die Startaufstellung
Kommen wir nun zu den Shogi-Figuren an sich.
Wenn man die Spielfiguren zum ersten Mal sieht denkt man sich, was soll ich denn damit anfangen. Statt Symbolen sieht man japanische Schriftzeichen. Dies scheint, besonders am Anfang sehr verwirrend. Doch man ist mit den Figuren schneller vertraut. als man sich im Allgemeinen vorstellt. Bei mir war es etwa nach fünf Spielen so weit, dass ich wusste welche Figur welche ist und wie diese zieht. Auf der rechten Seite ist eine Abbildung zu sehen, wie alle Figuren des Shogi aussehen und wie diese in der Ausgangsstellung zu stehen haben.

Zugegeben, auf den ersten Blick wirkt das Ganze recht unübersichtlich, doch wie gesagt, kommt man sehr schnell damit zu recht.
Zudem gibt es auch noch andere Figurensätze, die den europäischen nachempfunden sind. Auf den meisten Spielservern im Internet, kann man sich aussuchen womit man spielt. Ich habe am Anfang den europäischen/internationalen Figurensatz benutzt und bin später auf das Original umgestiegen. Aber das ist jedem selbst überlassen.

Im Folgenden möchte ich die einzelnen Figuren des Shogi im Detail vorstellen. Der grüne Punkt zeigt die normalen Zugmöglichkeiten und der rote diejenigen nach einer Figurenumwandlung.

Der König
Der König zieht wie beim Schach ein Feld in jede Richtung. Der König kann beim Shogi nicht umgewandelt werden.
Zugleich ist er die zentrale Figur des Spiels. Wird der König geschlagen oder Matt gesetzt, ist das Spiel zu Ende.




Der Goldgeneral

Der Goldgeneral ist eine der vielseitigsten Figuren auf dem Shogi-Brett. Leider hat er nur eine geringe Reichweite. Dies gleicht er aber durch seine Stärke im Nahbereich aus. Der Goldgeneral bewegt sich immer ein Feld in die angegebenen Richtungen. Auch nach einer Umwandlung bleibt Gold Gold.





Der Silbergeneral
Auch der Silbergeneral hat auf dem Spielfeld seine Vorzüge. So ist er neben dem Läufer, die einzige Figur die diagonal nach hinten schlagen kann. Die Figur zieht immer nur ein Feld.
Nach einer Umwandlung wird Silber zu Gold. Dabei verliert Silber seine Eigenschaft schräg nach hinten zu schlagen.



Der Turm
Der Turm gehört neben dem Läufer zu den beiden Distanzwaffen beim Shogi. Er kann beliebig viele Felder horizontal und vertikal ziehen.
Nach einer Umwandlung behält der Turm seine bisherigen Eigenschaften, kann aber nun zusätzlich auf die diagonalen Felder in seinem unmittelbarem Umkreis setzen. Er erhält praktisch noch die Eigenschaften des Königs hinzu.


Der Läufer
Der Läufer kann beliebig viele Felder weit in diagonaler Linie ziehen. Dies macht ihn neben dem Turm zu einem wirkungsvollen Mittel auf dem Shogi-Brett.
Nach einer Umwandlung behält der Läufer seine bisherigen Eigenschaften und bekommt noch die des Königs hinzu.




Die Lanze
Die Lanze gehört zu den schwächeren Figuren beim Shogi auch wenn sie umgewandelt, für viel Aufregung in den Reihen des Gegners sorgen kann. Die Lanze zieht beliebige viele Felder geradeaus, kann aber nicht mehr zurückziehen.
Nach einer Umwandlung verliert die Lanze ihre Eigenschaften und wird zu Gold.



Der Springer
Der Springer ist beim Shogi die einzige Figur, die über andere Figuren springen kann. Dabei gibt es einen kleinen Unterschied zum Springer im Schach. Der Springer beim Shogi kann nur schräg nach vorn, nicht aber schräg zur Seite ziehen. Außerdem darf der Springer nicht rückwärts ziehen.
Nach einer Umwandlung wird der Springer zu Gold und verliert seine vorherigen Eigenschaften.



Der Bauer
Der Bauer setzt immer nur ein Feld nach vorn. Im Gegensatz zum Schach schlägt dieser jedoch nicht schräg nach vorn sondern gerade. Besonders im Mittelspiel kommt den Bauern eine zentrale Rolle zu. Aber auch wieder eingesetzte Bauern im Endspiel, sind eine gute Methode den Gegner ins Schwitzen zu bringen.
Nach einer Umwandlung wird der Bauer zu Gold.


Das war es erst einmal im Groben zu den Figuren.
Jetzt muss man sich diese nur noch merken können. Ich habe mir dazu kleine Eselsbrücken gebaut. Zum Beispiel das der Goldgeneral einen großen "Hut" auf hat, während es beim silbernen ein kleiner ist. Man muss da eigene Lösungen entwickeln und etwas Phantasie haben.

Wiedereinsetzen
Beim Shogi gibt es eine Sache, die es nach meinem Wissen bei keinem anderen Spiel gibt. Geschlagene Figuren des Gegners können als eigene wieder in das Spiel eingesetzt werden.
Dies ist für mich persönlich der Punkt der mir am Shogi am besten gefällt. Mit einer richtig eingesetzten Figur, kann man mühsam aufgebaute Verteidigungs- oder Angriffstellungen gehörig durchrütteln. Auch ist dies ein gutes Mittel um mal von den fast schon stupiden Standard-Situationen in manchen Phasen des Spiels weg zu kommen.

Grundsätzlich kann jede Figur an beliebiger Stelle auf das Brett gesetzt werden.
Eine Besonderheit besteht bei den Figuren Lanze, Springer und Bauer, die nicht zurücksetzen dürfen. Diese müssen nach dem Wiedereinsetzen noch mindestens einen legalen Zug machen können. Dies gilt auch dann, wenn auf den möglichen Feldern eigene oder gegnerische Figuren stehen, denn diese könnten wegziehen oder geschlagen werden. Zudem darf ein Bauer nicht so eingesetzt werden, dass er mit einem anderen eigenen Bauern in einer Linie steht.

Werden umgewandelte Figuren geschlagen, dürfen diese nur als ursprüngliche Figur wieder eingesetzt werden.

Das Wertungssystem im Shogi
Im Shogi gibt es wie beim Schach ein ELO-System zur Bewertung der Spielstärke der Spieler. Des Weiteren sind Grade als Angabe zur Spielstärke in Gebrauch.
Diese Grade sind an die asiatischen Kampfkünste angelehnt. Es gib Kyu-Grade (die Schüler-Grade) und es gibt die Dan- oder Meistergrade. Als Neuling wird man zuerst in den 20. Kyu eingestuft und arbeit sich dann langsam vor bis man beim 1. Kyu angekommen ist. Nun beginnen in aufsteigender Reihenfolge die Dan-Grade. Diese enden beim 6. Dan. Darüber hinaus gibt es auch noch Profi-Grade die ebenfalls vom 1. bis zum 6. Dan reichen. Wobei der 1. Dan bei den Profis mehr zählt als der 6. Dan bei den Amateuren.
Analog zu den östlichen Kampfkünsten, kann man einen einmal erreichten Grad nicht mehr verlieren. Der Grad zeigt also die maximal jemals erreichte Spielstärke an.
Auf allen Online-Servern wird dies ein wenig anders gehandhabt. Dort werden Spiele nach dem ELO-System bewertet und die Grade schwanken entsprechend mit.

Wie kann ich Shogi lernen?
Die Beantwortung dieser Frage kann durchaus schwierig werden. Wenn man nicht gerade zufällig an den wenigen Orten in Deutschland wohnt, wo es Shogi-Vereine gibt (siehe Links am Ende des Beitrages), sieht es sehr dunkel aus in Deutschland. Die Anzahl der Spieler beträgt nur einige hundert.
Also muss man andere Lösungen entwickeln.

Glücklich kann sich nennen, wer eine XBOX 360 sein Eigen nennt. Mit diesem Gerät kann man sich vom Spiele-Marktplatz das Spiel "Shotest Shogi" herunterladen. Der Preis liegt etwa bei zehn Euro.
Dieses Programm bietet ausgezeichnete Tutorials die sowohl für den blutigen Anfänger als auch für den etwas weiter Fortgeschrittenen sehr gut geeignet sind. Des Weiteren stehen eine Vielzahl von Gegner der unterschiedlichsten Spielstärken zu Verfügung, die man aber im Laufe des Spiels erst freispielen muss.
Es gibt noch einen Online-Modus, doch ich habe dort noch nie einen Mitspieler gefunden.

Zudem gibt es Youtube noch einige sehr gute Kanäle, die in die Grundlagen des Shogi einführen.
Besonders zu nennen ist hier der Kanal von Shogi Kurpfalz. Wer der englischen Sprache mächtig ist, wird an dem Kanal von Hidetchi seine Freude haben.

Des Weiteren werden noch einige Computerprogramme angeboten, die man durchaus auch als Lernprogramm empfehlen kann.

Shogi Variants
Dieses Programm richtet sich besonders an Einsteiger. Die Spielstärke ist nicht sehr hoch, und mit dem Drücken der Taste F4 bekommt man jede Menge Hilfestellungen, die um ein Vielfaches besser geeignet sind in die Grundlagen des Shogi einzuführen, als dieser lange Beitrag. Sie können das Programm hier kostenlos downloaden.

Bonanza
Ein weiteres gutes Shogi-Programm ist Bonanza. Es richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an fortgeschrittene Spieler. Man kann sich das Programm hier kostenlos herunterladen. Die Webseite ist in japanischer Sprache, doch mit dem Google-Übersetzer funktioniert es.

Shogi-Server im Internet
Eine weitere gute Möglichkeit sind Spieleserver im Internet.
Dort bekommt man zwar keinen Shogi-Unterricht im eigentlichen Sinne, doch kann man andere Spieler beobachten und auf diese Weise lernen. Sie werden sehen es dauert nicht lange und man beginnt selbst zu spielen. Auch wenn man am Anfang einer höhere Frustrationstoleranz braucht, doch aus Fehlern lernt man eben.

Hier noch drei gute Shogi-Server, die ich aus eigenem Erleben kenne und weiter empfehlen kann.

PlayOK.com ist ein polnischer Spieleserver. Anleitungen und Menüs sind komplett in deutsch und es sind immer um die dreißig Spieler online. Der Server ist sehr gut für Anfänger geeignet und die Anmeldung ist kostenlos. Zusätzlich kann zwischen unterschiedlichen Figurensätzen wählen. Hier der Link.

Der Server 81Dojo.com ist mein persönlicher Favorit. Es sind dort immer sehr viele Spieler aus aller Herren Länder und jeder Spielstärke online. Beginnend vom blutigen Anfänger, bis hin zu sehr guten Amateuren. Je nach Tageszeit auch sehr viele Spieler aus Japan.
Die Menüführung gibt es, neben vielen anderen Sprachen auch in deutsch. Man kann zwischen verschiedenen Figurensätzen wählen und auch bereits beendete Partien nachspielen oder wenn man sich in laufende Partien einklinkt diese noch Mal auf Anfang stellen und so den bisherigen Spielverlauf nachvollziehen. Auch die gesamte Spieloberfläche ist im Vergleich mit den anderen beiden Servern viel ästhetischer. Hier geht es zur Webseite.

Shogi Club 24 ist der ultimative Shogi-Server im Internet. Hier trifft sich alles was Rang und Namen in der Internet-Shogi-Welt hat. Es sind immer um die 3.000 Spieler online, wovon die meisten aus Japan stammen. Es wird sogar gemunkelt, dass sich hin und wieder Shogi-Profis auf diesen Server verirren.
Für Anfänger ist dieser Server eher ungeeignet, da die Spielstärken der Spieler dort schon sehr hoch sind. Die Anmeldung kann sich etwas schwierig gestalten. Das Beste ist, man schreibt den Webmaster direkt an (englisch). Dieser schickt dann eine E-Mailadresse für die Anmeldung. Nachdem man diese vollzogen hat, gibt man dem Webmaster nochmals Bescheid und dieser schickt dann das Passwort zu. Hier geht es zur Webseite.

Shogi-Links
Insgesamt gefällt mir persönlich Shogi besser als Schach und ich weiß in welches der beiden Spiele ich mich in der Zukunft hineinarbeiten werde.
Wenn Sie jetzt auch Lust auf Shogi bekommen haben, kann ich Sie nur ermutigen es zu lernen. Vielleicht trifft man sich ja mal auf einem der Shogi-Server im Internet zu einem gemütlichen Spielchen...

Wenn noch Fragen auftauchen oder ich etwas vergessen habe, einfach die Kommentare benutzen. Ich antworte immer sehr schnell.

André Hoek

Bildquelle: Wikimedia Commons - Urheber: Oliver Orschiedt

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