Samstag, 5. Oktober 2013

UFOs - Wahrheit oder Fiktion?

Angeblich über Belgien gesichtetes Flugobjekt von 1990
Ich habe lange überlegt ob ich diesen Artikel schreibe.
Der Grund liegt darin, dass jeder der sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt, sehr schnell in der Ecke mit den Spinnern und Durchgedrehten landet.
Wie man sehen kann, habe ich mich trotzdem dafür entschieden.

Den Begriff UFO kennt fast jeder Mensch auf dieser Welt seit seinen Kindertagen.

Als mir dieser Begriff vor einiger Zeit unter die Finger kam, dachte ich spontan an kleine grüne Männchen, Esoteriker die angeblich Botschaften von Außerirdischen empfangen und an fliegende Untertassen.

Eigentlich hatte ich keine große Lust dem nachzugehen, doch nach kurzem Einlesen in das Thema machte mich stutzig, dass viele Leute auf der Welt angeblich Erfahrungen mit UFOs und Außerirdischen gemacht haben wollen. Abzüglich des Anteils derer die man getrost in die oben genannte Ecke der Spinner einsortieren kann, waren durchaus seriöse und glaubwürdige Leute unter den Berichtern.
Weiterhin fiel mir auf wie sehr sich die Beobachtungen der einzelnen Personen auf der gesamten Welt, zumindest in elementaren Grundzügen, ähnelten.
Also beschloss ich der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei stellte ich fest, dass man bei diesem Thema nicht so sehr auf Mutmaßungen angewiesen ist wie ich zuerst dachte.

Mein erster Weg führte mich in die Wikipedia.
Dort ist zu lesen, dass der Begriff UFO für unidentifizierbares fliegendes Objekt oder englisch für Unidentified flying Object steht.
Durch die Medien wurde der Begriff fliegende Untertasse geprägt, welcher auf einen Bericht des US-Piloten Kenneth Arnold zurückgeht. Dieser hatte auf einem Flug im Jahr 1947 über den Bergen Objekte beobachtet, deren Fortbewegungsweise er mit Untertassen verglich, die man flach über eine Wasserfläche springen lässt.

In der Wikipedia wird der Begriff in zwei Gruppen unterschieden.
Zum einen UFOs im weiteren Sinne, das heißt, es sind Flugobjekte gemeint, die sich nach genauerer Untersuchung als erklärbare Phänomene erweisen und es gibt UFOs im engeren Sinn. Also solche Objekte am Himmel, für die es keine normale Erklärung gibt und die nicht zu etwaigen geheimen Forschungsprojekten oder zu Projekten von Staaten des ehemaligen Ostblocks gezählt werden konnten.
So weit zum Begriff.

Geschichte der UFO-Sichtungen
Wer glaubt, das Sichtungen von unbekannten Phänomenen erst in der Neuzeit auftraten, der irrt.
Erstmals wurden derartige Sichtungen bereits in dem Zeitraum von 1486 bis 1425 v. Chr. berichtet. Genau wurde von Scheiben aus Feuer geschrieben, die mehrere Tage am Himmel standen. Nachzulesen in den Annalen von Pharao Thutmosis III..

Eine weitere Serie von Sichtungen erfolgte in der Zeit zwischen 190 bis 11 v. Chr. wie der römische Chronist Iulius Obsequens zu berichten wusste. Er sprach von "...fliegenden Dingen wie Schiffe..." und "...runden Schilden am Himmel...". Diese sollen auf die Erde gefallen sein und sich dann wieder erhoben haben.
Weitere dokumentierte Sichtungen gab es in den Jahren 1235 in Japan, 1561 in Nürnberg, 1566 in Basel oder 1882 in England.
Als Beispiel aus der jüngeren Zeit kann man das Sonnenwunder von Fatima aus dem Jahr 1917 nennen, bei dem mehr als 30.000 Menschen eine "...sich drehende Scheibe aus den Wolken brechen sahen, die sich für zehn Minuten im Zickzackkurs über den Himmel bewegte...".

Eine öffentliche Diskussion über UFOs begann mit der Sichtung des oben erwähnten Piloten Kenneth Arnold. Durch seinen Bericht wurden die Medien aufmerksam und brachten das Thema an die Öffentlichkeit.
Seit dieser Zeit gab es immer wieder Berichte von einzelnen UFO-Sichtungen, bis hin zu ganzen Wellen, bei denen diese Ereignisse mehrfach pro Jahr und auf relativ begrenztem Territorium auftraten.
Zu nennen sind hier die Sichtungen in Belgien in den Jahren 1989 bis 1990 und die in Stephenville (Texas) aus dem Jahr 2008.

Untersuchungen der Phänomene
Viele Menschen, Forschergruppen und Regierungen auf der Welt haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt und sind teilweise zu unterschiedlichen, aber auch zu übereinstimmenden Schlüssen gekommen.

Die erste belegte wissenschaftliche Untersuchung eines UFO-Phänomens fand nach der Sichtung von UFOs in Japan im Jahr 1235 statt. Der damals regierende Shogun Kujō Yoritsune hatte dies seinen Wissenschaftlern befohlen. Diese kamen zu dem Ergebnis, "...dass der Wind die Sterne bewegt haben müsste...".

Project Sign und Project Grudge
Erste moderne Untersuchungen wurden durch das US-Militär im Rahmen des Project Sign durchgeführt. Die Wissenschaftler kamen in ihrem Bericht aus dem Jahr 1949 zu dem Schluss, dass es sich um außerirdische Raumschiffe handeln müsse.
Daraufhin wurden alle Projektmitarbeiter entlassen und das Projekt für beendet erklärt.

Kurze Zeit später folgte das Project Grudge. Dieses hatte jedoch lediglich das Ziel, den Glauben an UFOs in der Bevölkerung zu untergraben. Die Zeugen dieser Ereignisse (meist Piloten) wurden als inkompetent und halluzinatorisch hingestellt. Als diese daraufhin protestierten, wurde das Projekt wieder eingestellt.

Project Blue Book
Als Nächstes folgte das Project Blue Book, welches in den Jahren zwischen 1947 und 1969 durchgeführt wurde.
Es wurden insgesamt 3.200 Sichtungen untersucht, bei denen man wie folgt vorging.
Die untersuchten Ereignisse wurden in:
  • Unbekannt
  • Bekannt 
  • Ungenügende Informationen
eingruppiert.

Gleichzeitig wurde die Qualität der einzelnen Berichte in die Klassen eins bis vier eingeteilt. Wobei Stufe eins, eher als unglaubwürdig galt und bei Klasse vier, mehrere als seriös eingestufte Personen, den gleichen Vorfall schilderten.

Man kam im Jahr 1954 zu dem Ergebnis, dass es sich bei 69 Prozent der Fälle um bekannte und bei 22 Prozent um unbekannte Objekte handeln müsse. Bei den restlichen neun Prozent fehlten, die für die Analyse notwendigen, genauen Daten.
Auffällig war, dass es sich bei den 22 Prozent in 35 von hundert Fällen, um Sichtungen der Klasse vier handelte.
Trotz dieser recht eindeutigen Faktenlage behauptete die AirForce, dass es sich nicht um UFOs gehandelt habe.
Von außenstehenden Fachleuten wurde daraufhin kritisiert, dass der Bericht ohne inhaltliche Berücksichtigung, unter anderem zu politischen Zwecken, missbraucht worden sei.

Im Anschluss daran wurde innerhalb des Project Blue Book das Condon Commitee gegründet.
Dieses hatte zur Aufgabe, alle 12.618 UFO-Sichtungen aus den Jahren zwischen 1947 und 1969 zu untersuchen.
Man kam zu dem Schluss, dass lediglich sechs Prozent der Fälle als undefiniert einzustufen seien. Es folgte eine Erklärung, in der das Thema als "...irrelevant für die Wissenschaft bezeichnet wurde und weitere Untersuchungen überflüssig seien...".
Diese These wird von den USA bis heute offiziell vertreten.

Allerdings kam es im Vorfeld des Berichts zu sehr schweren internen Unstimmigkeiten unter den Forschern.
Es wurde auch darauf hingewiesen, dass die AirForce den hinteren Teil des Berichts ignoriert hatte, in dem Aussagen getroffen wurden, die der offiziellen Darstellung widersprachen.
Des Weiteren hatte der Projektmanager des Commitees, Robert Low, bereits im Vorfeld der Untersuchungen ein Memo verfasst, in dem er schilderte, wie die Ergebnisse des Commitees im Nachhinein auszusehen hätten und auf welche Weise die Öffentlichkeit getäuscht werden sollte.
Dieses Memo gelangte an die Öffentlichkeit. Daraufhin wurde ein für die Veröffentlichung verantwortlicher Mitarbeiter gefeuert und andere zogen sich von dem Projekt zurück.
Hier der Link zum Condon-Report im Original (englisch).

Man kann sich aber gern sein eigenes Bild machen.
Hier kann man sich alle, an das Project Blue Book gemeldeten UFO-Fälle, auf Mikrofilm ansehen (englisch).
Da die Scans auf dieser Webseite teilweise von sehr schlechter Qualität sind, empfehle ich für Chrome-Nutzer dieses Tool, mit dem man den Kontrast im Browser verändern kann.

Der ehemalige, wissenschaftliche Berater des Projects Blue Book, J. Allen Hynek veröffentlichte 1972 ein Buch, in dem er darlegte, wie die Faktenlage aus seiner Sicht zu beurteilen wäre. Er machte der AirForce schwere Vorwürfe hinsichtlich der Täuschung der Öffentlichkeit über die Realität und Ausmaße des UFO-Problems. Weiterhin wurde die unwissenschaftliche Arbeit und die unzureichende Ausrüstung des Condon Commitees bemängelt.

UFO-Untersuchungsbehörden GEPAN/SEPRA/GEIPAN
Im Jahr 1977 beschloss die französische Regierung die Einrichtung einer Behörde zur Aufklärung von nicht identifizierten Luft- und Raumfahrtphänomenen.
Der im Jahr 1978 veröffentlichte Bericht, welcher die Ereignisse aus den Jahren 1974 bis 1978 auswertete, machte die Aussage, dass von den 678 untersuchten Fällen, 263 Fälle nicht aufgeklärt werden konnten.
Er sagte weiterhin aus, dass "...Objekte mit fliegenden Maschinen kompatibel waren, deren Flugphysik unseren Experten unbekannt ist...".
Aufgrund politischer Veränderungen und damit verbundenen, stetigen Kürzungen des Budgets wurde die GEPAN 1988 aufgelöst.

Nachfolger wurde noch im gleichen Jahr die Behörde SEPRA, welche sich jedoch eigentlich nur mit wieder in die Erdatmosphäre eintretenden Weltraumschrott befassen sollte.
Trotzdem liefen weiterhin alle Meldungen über UFO-Sichtungen dort zusammen und wurden auf diese Weise zumindest aufgezeichnet.

Im Jahr 2001 erfolgte eine Überprüfung der SEPRA, da inzwischen der so genannte COMETA-Report erschienen war, welcher besagte, dass UFOs mit herkömmlichen Methoden nicht zu erklären sind und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine außerirdische Intelligenz dahinter zu vermuten sei. Dies führte zur Gründung der GEIPAN.
Der COMETA-Report kann hier: Teil 1 und Teil 2 als PDF heruntergeladen werden (englisch).

Die GEIPAN hatte im Prinzip die gleichen Aufgaben zu erfüllen wie die frühere GEPAN.
In einem Bericht aus dem Jahr 2007 wurden von 1.600 untersuchten Fällen, 448 als unidentifiziertes Phänomen klassifiziert.
Offiziell lässt die GEIPAN verlauten, dass sie sich weder für, noch gegen die Existenz von UFOs aussprechen.

Doch die GEIPAN musste auch Kritik einstecken. So konnten zum Beispiel von der GEIPAN als unidentifiziert eingestufte Phänomene, doch noch wissenschaftlich erklärt werden.
Weitere Kritikpunkte waren die Voreingenommenheit von einigen Mitarbeitern der Behörde und dass Personen, die beispielsweise aus den Kreisen des Militärs oder der Polizei stammen, zu leicht glauben geschenkt wurde.
Allerdings muss man, wenn man sich mit der Arbeit der GEIPAN auseinandergesetzt hat sagen, dass die Behörde sehr bemüht ist, wirklich Licht in das Dunkel zu bringen.
Hier ein Vortrag auf Youtube vom Leiter der GEIPAN.

Seit 2006 veröffentlicht die GEIPAN ihre Berichte im Internet. Man kann diese unter diesem Link (englisch) oder hier (französisch) abrufen. Hier ist die offizielle Webseite der Behörde zu finden.

Zusätzlich zu diesen und weiteren staatlichen Untersuchungen, beschäftigten sich viele private oder halbprivate, zum Teil mit hochrangigen Wissenschaftlern besetzte Gruppen mit dem UFO-Phänomen. Mit unterschiedlichsten Ergebnissen.

Auffällig ist auch, dass mit Ausnahme der USA, alle weiteren Staaten, welche Untersuchungen bezüglich UFOs durchgeführt hatten, diese deren Existenz zumindest nicht verneinten.

Hier noch eine Liste aus der Wikipedia mit offiziellen Untersuchungen zum Thema UFOs und den daraus gewonnenen Ergebnissen.

Unterscheidung der Phänomene in erklärbar und nicht erklärbar
Es gibt unterschiedlichste Erklärungsmodelle für vermeintliche UFO-Sichtungen.
Die häufigsten sind:
  • Meteore
  • Wieder in die Atmosphäre eintretender Weltraumschrott
  • Positionslichter von Flugzeugen
  • Bestimmte Wolkenformationen (Lenticulariswolken)
  • Polarlichter
  • Kugelblitze (Deren Existenz wissenschaftlich umstritten ist)
  • Iridium-Flares
  • Erdnahe Planeten (Venus, Mars und Jupiter)
  • Unbekannte militärische Flugobjekte
  • Militärisch oder zivil genutzte Drohnen
Des Weiteren kann man von einer gewissen Anzahl von Berichten ausgehen, die schlicht und ergreifend erfunden sind. Aus welchen Gründen auch immer.

Doch mit diesen Erklärungsmustern lassen sich längst nicht alle Phänomene erklären. 
So zum Beispiel das oben erwähnte Beispiel vom Sonnenwunder von Fatima. 

Erstens sind die dort geschilderten Ereignisse nicht mit den eben genannten Erklärungen in Einklang zu bringen und zweitens kann bei so vielen Menschen, von denen die meisten die Ereignisse in mehr oder minder gleicher Weise schildern, auch nicht mehr von einer kollektiven Halluzination oder einer Massenhysterie gesprochen werden. Ebenso scheidet eine optische Täuschung aus, da die Menschen bedingt durch ihre Menge über eine große Fläche verteilt gewesen sind. Man sagt, dass sie teilweise bis zu zehn Kilometer voneinander entfernt standen.
Auch kann man nicht von einer Art selbsterfüllender Prophezeiung reden, da die Zeugen der Geschehnisse aus allen sozialen Schichten und Klassen sowie aus Atheisten, Gläubigen und Spöttern bestanden haben.
Zu diesen Erkenntnissen kam zumindest der italienische Forscher und Geistliche John De Marchi, der das Phänomen sieben Jahre vor Ort untersucht hatte. Allerdings 30 Jahre nach den Geschehnissen.
Dies war jetzt nur ein kleines Beispiel, doch auf diese Weise lassen sich sehr viele UFO-Ereignisse detailliert aufschlüsseln und analysieren.

Zusätzlich gibt es noch diverse Fotos und Videos, auf denen unbekannte Objekte zu sehen sind. Ein gewisser Teil zeigt mit großer Sicherheit bekannte Phänomene oder ist auf Störungen bei der Filmentwicklung oder ähnlichem zurück zu führen. 
Einige sind mit ebenso großer Sicherheit Fälschungen, doch kann man dies nicht von allen dieser Bilder oder Filme sagen.

Wer sind die UFO-Sichter und wie sind diese einzuordnen?
Meine persönliche Meinung zu Leuten, die über UFO-Sichtungen berichteten, tendierte eher in die Richtung "auf nette Weise verrückt".
Doch zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Informationen zu dem Ausmaß, in dem UFOs gesehen worden sind. Dies gilt sowohl für die Quantität als auch für die Qualität der Sichtungen.
Da kommt die Frage, wer diese UFO-Sichter sind, ganz von allein auf.

Umfragen in den USA aus den Jahren 1984 und 1995 ergaben, dass neun Prozent der Amerikaner von Sichtungen eines UFOs berichten. Das sind in etwa 25 Millionen Menschen. Für Deutschland gibt es keine offiziellen Zahlen dieser Art, doch haben ähnliche Umfragen ergeben, dass die Anzahl der Sichtungen in der BRD niedriger ist als in den USA. Allerdings wird darauf verwiesen, dass es in Deutschland mehr Städte pro Quadratkilometer Fläche gibt, was zu einer höheren Lichtverschmutzung und damit verbunden zu einer schlechteren Beobachtbarkeit des Nachthimmels führt.

Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass Sichter von UFO-Phänomenen folgende Bedingungen erfüllen:
  • Ausgeprägter Geltungsdrang
  • Besonders lebendige Phantasie
  • Pathologisches Lügen
  • Geringer Bildungsstand
  • Religiöse und weltanschauliche Sichtweisen
  • Psychische Probleme haben
  • Zu sozial benachteiligten Gruppen gehören
Durchgeführte Studien konnten dies jedoch fast vollständig widerlegen.
Es gab so gut wie keine Unterschiede bei Personen mit UFO-Sichtungserfahrung und bei solchen, ohne diese.
Die untersuchten Personen stammen aus allen Schichten, jedem Bildungsstand, sind jeden Geschlechts, jeden Alters und auch mit gleich hohem Anteil an psychisch gestörten Menschen.
Der einzige Unterschied, der ausgemacht werden konnte, ist der oben erwähnte, zwischen Stadt- und Landbewohnern.
Des Weiteren wurde herausgefunden, dass besonders Menschen mit einer höheren Bildung und höherem sozialen Status von der Existenz von UFOs überzeugt sind.

Ebenso stutzig machten mich die vielen Berichte von Piloten, die von gesehenen UFOs berichteten und immer noch berichten.
Diese Menschen verbringen sehr viel Zeit in der Luft und sind in der Regel mit allen dort auftretenden Effekten gut vertraut. 
Ich traue einem Piloten einfach zu, dass er einen Wetterballon oder etwas Ähnliches erkennen würde. Dafür wurde er im Rahmen der Flugsicherheit ausgebildet. Hinzu kommt noch, dass es sich bei Piloten um gebildete und sehr sachliche Menschen handelt.
Ich persönlich kann es mir nur sehr bedingt vorstellen, dass sich ein solcher Mensch zu derartigen Geschichten hinreißen lässt, zumal damit immer die Gefahr des Arbeitsplatzverlustes verbunden ist. Doch selbst Astronauten der NASA berichten von unidentifizierten Flugobjekten im All.

Die Frage ist jetzt, ob man den Berichten dieser Menschen glauben schenken kann.
Ich persönlich bin der Ansicht, dass man dies sogar tun muss. 
Es können einfach nicht alle Lügner, Getäuschte oder Spinner sein. Es gibt schlicht zu viele dieser Berichte.
Und dies losgelöst von dem Sachverhalt, ob man selbst die Existenz von UFOs für möglich hält oder eben nicht.
Es geht ausschließlich um den Punkt der Glaubwürdigkeit und die ist in diesem Fall gegeben.

Jetzt könnte man noch auf diverse mit UFOs in Zusammenhang stehenden Phänomenen und Auslegungsmöglichkeiten, wie Entführungen durch Außerirdische, Kornkreise, Begegnungen der dritten Art, diversen esoterischen Auslegungen, Besuchern aus anderen Dimensionen, Geistern und Gespenstern und noch vielem mehr schreiben, doch dies würde den Rahmen dieses Beitrages bei weitem sprengen.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass es eine Vielzahl an Menschen gibt, die glaubhaft von Geschehnissen im Zusammenhang mit UFOs berichten.
Ebenso kann man sagen, das der größte Teil der Fachwelt die Existenz von UFOs zumindest nicht verneint oder diese sogar bejaht. Darunter auch Regierungen.
Ebenso sind die mittlerweile öffentlichen und oben verlinkten Akten des Project Blue Book und der COMETA-Report zumindest sehr bemerkenswert.
Zusätzlich gibt es auch handfeste Beweise wie Radardaten, Abdrücke am Boden, Fotos und Videos, Daten von Strahlenmessgeräten und noch einiges mehr.
Nun, jeder mache sich sein eigenes Bild.

Wenn sich Jemand weiterführend zu dem Thema belesen möchte, dem empfehle ich diesen Artikel aus der Wikipedia.
Hier noch eine Liste mit den bekanntesten UFO-Sichtungen. Dort wird, unter anderem, sehr detailliert und glaubhaft über Sichtungen von UFOs, zum Beispiel durch Militärangehörige, berichtet.

Hier noch meine persönliche und damit unbedeutende Meinung zu dem Thema.
Nach meinen Recherchen bin ich überzeugt, dass es Phänomene gibt, die sich mit unseren heutigen, wissenschaftlichen Methoden nicht erklären lassen.
Vielleicht geht es uns mit diesen Erscheinungen so, wie unseren Vorfahren mit dem Blitz. Sie wussten, dass es ihn gibt, aber auch nicht mehr.
Es ist möglich, dass uns die Wissenschaftler in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten mit neuen Erkenntnissen zu der Thematik überraschen.

Welcher Art diese bisher unerklärbaren Phänomene sind, was sich in der Area 51 befindet und ob es Roswell wirklich gegeben hat, weiß ich persönlich nicht.
Doch dass es unidentifizierte Flugobjekte gibt, steht für mich außer Frage.
Deshalb beantworte ich die Frage nach der Existenz von UFOs, im engeren Sinne, mit einem Ja.

Wie immer interessiert es mich sehr, was andere zu diesem Thema zu sagen haben. Dazu bitte die Kommentare benutzen.

Andre Hoek

Zitate aus Wikipedia
Bild: Wikimedia Commons - Autor: J.S. Henrardi

Keine Kommentare:

Kommentar posten